In unserem Glossar finden Sie alle wichtigen Begriffe rund um das Thema Transport. Informieren Sie sich jetzt!

A

  • ADR

    ADR = Accord européen sur le transport de marchandises Dangereuses sur Route

    Hierbei handelt es sich um ein internationales Übereinkommen für den Transport gefährlicher Güter auf der Straße.
  • Anti-Rutschmatten

    Ladungssicherungsmittel, die als Unterlagen zur Erhöhung des Reibwertes dienen. Sie bestehen aus rutschhemmenden Materialen wie z.B. Gummigranulat, Fasermaterialien oder beschichteter Pappe.
  • AÖSp

    AÖSp = Allgemeine Österreichische Spediteursbedingungen



    Die Geltung der AÖSp ist vereinbarungsbedürftig. Sie regeln unter anderem das Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber und Spediteur und die Haftung des Spediteurs.

  • Aramid Stoff

    Bei Aramid handelt es sich um einen speziellen Stoff für Dachplanen. Aramid ist gelb und feuerhemmend.

B

  • BAG

    Deutsches Bundesamt für Güterverkehr (www.bag.bund.de)
  • Bordwand

    Die Bordwand (=seitliche Außenwand) ist eine bauliche Begrenzung der Ladefläche.
    Sie dient zur Abgrenzung, um ein Herabfallen der Ware zu verhindern.

C

  • Carnet ATA

    Das Carnet ATA wird von den nationalen Handelskammern ausgestellt und kann als internationales Vormerkpapier bezeichnet werden.
    Es dient zur Abfertigung von Waren, die für vorübergehende Ein-/Ausfuhren (z.B Messen, Baustellen im Ausland usw.) bestimmt sind.
  • Carnet TIR

    Das Carnet TIR ist ein Transitdokument mit dem weitesten Geltungsbereich. Es ist über die EU-Grenzen hinaus im Osten, Nahen und Mittleren Osten gültig. Die IRU ist der Organisator des Carnet TIR-Systems und übernimmt in der EU und anderen TIR-Mitgliedstaaten die Haftung für die Zollabgaben bis max. € 100.000,- / Carnet TIR. In einigen TIR-Mitgliedstaaten gilt eine beschränkte Bürgschaftssumme von max. € 60.000,- / Carnet TIR.
  • CEMT-Genehmigung

    CEMT = Conférence Européenne des Ministres des Transports (Europäische Verkehrsministerkonferenz)

    Die Anzahl und Länderverteilung der CEMT-Genehmigungen wird auf Basis einer Resolution der Europäischen Konferenz der Verkehrsminister (Internationales Transport Forum ITF) jedes Jahr festgelegt. Diese Genehmigung berechtigt zur Durchführung von gewerblichen Straßen-Transporten zwischen den ca. 45 CEMT-Mitgliedsstaaten.
  • Checkpoint

    Als Checkpoint bezeichnen wir ein von LKW WALTER beauftragtes Unternehmen, zu dem LKWs zur Überprüfung geschickt werden, bevor sie zur Lade- oder Entladestelle fahren. Bei diesem Check überprüft geschultes Personal unter anderem den technischen Zustand des Fahrzeuges, die Verfügbarkeit erforderlicher Lademittel (z.B. Spanngurte), die persönliche Schutzausrüstung des Fahrers und seinen Wissensstand zu den jeweiligen Anforderungen der Lade-/Entladestelle in Bezug auf Werkssicherheit.
  • CIM

    CIM = Règles uniformes concernant le Contrat de transport international ferroviaire des marchandises

    Die CIM sind die einheitlichen Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Güter und finden sich im Anhang B des COTIF.



    Siehe auch COTIF.

  • CMR

    CMR = Convention relative au contrat de transport internationale de Marchandises par Route

    Die CMR ist das Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr. Die Bestimmungen der CMR sind zwischen allen Vertragsstaaten im grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr zwingend anwendbar.
  • Code of Conduct

    Ein "Code of Conduct" oder "Verhaltenskodex" ist eine Sammlung von erwünschten Verhaltensweisen in unterschiedlichen Situationen und Zusammenhängen, zu deren Einhaltung sich Unternehmen meist freiwillig verpflichten.
    Die WALTER GROUP hat einen eigenen Code of Conduct entwickelt, welcher unseren Mitarbeitern und Führungskräften als Richtlinie für ihre Entscheidungen und ihr unternehmerisches Handeln dient.



    Code of Conduct (PDF)

  • Coilmulde

    Blech- und Stahlrollen werden auch als Coils bezeichnet. Um diese Coils (Rollen, die mehrere Tonnen wiegen können) sicher verladen zu können, ist entweder eine entsprechende Verpackung (Gestell) oder ein Trailer mit Coilmulde erforderlich.
    Die Mulde ist eine abdeckbare Bodenversenkung im Trailer auf ca. 5 bis 8,5 m Länge. Bei abgedeckter Mulde kann auf diesen Fahrzeugen auch jede andere Ware verladen werden.



    Trailer-Flotte von LKW WALTER

  • CONNECT

    CONNECT ist unser Online-Portal für Kunden, über das Aufträge bequem per Mausklick abgewickelt werden können. Weitere Features: aktuelle Auftragsübersicht und Bereitstellung nützlicher Zusatzinformationen.

    Demo


    Kundenportal CONNECT

  • COTIF

    COTIF = Convention relative aux transports internationaux ferroviaries

    Hierbei handelt es sich um das Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr. Dies betrifft sowohl grenzüberschreitende Beförderungen von Gütern als auch von Personen. (www.cit-rail.org/de/eisenbahntransportrecht/cotif/)
  • Cross-Lashing

    Formschlüssige Ladungssicherungs-Methode zur Absicherung von Querbeschleunigungen (gegen Krafteinwirkungen, die zur Seite auftreten). Findet unter anderem in der Chemischen Industrie Anwendung.



    Siehe auch Formschluss.

D

  • daN

    daN steht für Dekanewton. Das Newton [ˈnjuːtn] (Einheitenzeichen N) ist die im internationalen Einheitensystem (SI) für die physikalische Größe Kraft verwendete Maßeinheit. daN ist eine Einheit, die z. B. in der Ladungssicherung zur Angabe der Tragfähigkeit oder der Bruchfestigkeit von Seilen oder Gurten verwendet wird. Sie entspricht in etwa der Gewichtskraft, die auf eine Masse von 1 kg wirkt. Ein Seil mit einer Bruchlast von 1.000 daN kann daher ungefähr 1.000 kg tragen.
  • Durchladehöhe

    Seitliche Durchladehöhe: Höhe, bis zu welcher man den Trailer von der Seite beladen kann.
    Hintere Durchladehöhe: Höhe, bis zu welcher man den Trailer von hinten beladen kann.

E

  • ECTA

    Die "European Chemical Transport Association" ist die Vereinigung europäischer Landtransport Unternehmen mit dem Ziel, Standards bei der Effizienz der Transportdurchführung, der Sicherheit, der Qualität, der Umwelt und der sozialen Aspekte beim Transport von chemischen Produkten in Europa zu verbessern. ECTA ist zudem Trägervereinigung der "Responsible Care Initiative" für den europäsichen Landtransport-Sektor. (www.ecta.com)
  • EDI-Anbindung

    EDI steht für Electronic Data Interchange = Elektronischer Datenaustausch



    Electronic Data Interchange (EDI)

  • Einsteckrungen

    Hierbei handelt es sich um Steher im Trailer, die im Fahrzeugboden verankert sind. Einsteckrungen dienen als Ladungssicherungsmittel, an denen die Ware gesichert werden kann.
  • EN 12195-1

    Europaweit verbindliche Norm zur Berechnung von Sicherungskräften bei der Ladungssicherung; gültig für Fahrzeuge ab einem Gesamtgewicht von 3,5 to.

    Normen der Ladungssicherung

  • EN 12642 XL

    EN 12642 XL ist ein Begriff aus der Ladungssicherung. Hierbei handelt es sich um die europäische Norm für verstärkte Fahrzeugaufbauten. XL Aufbauten entsprechen dieser Norm (verstärkte Fahrzeugaufbauten). Die gesamte Trailer-Flotte von LKW WALTER für den Kombinierten Verkehr verfügt über den Standard EN 12642 XL.
  • EURO-Klassen (2, 3, 4, 5, 6)

    EURO 2, 3, 4, 5 oder 6 stehen für die unterschiedlichen Motorenklassen von lärm- und schadstoffarmen LKWs.
    LKW WALTER setzt verstärkt Transportpartner mit umweltfreundlichem Equipment ab EURO-Klasse 4 ein.

F

  • FBL

    FBL = FIATA Multimodal Transport Bill of Lading

    Das FBL ist ein Übernahme-, Versicherungs- und Warendokument. Derjenige, der das Dokument physisch in Händen hält, ist Verfügungsberechtigter der Ware.
  • FCR

    FCR = Forwarding Agent's Certificate of Receipt

    Hierbei handelt es sich um die Übernahmebestätigung des Spediteurs (ein spediteurseigenes Transportdokument mit Beweischarakter).
  • FIATA

    FIATA = Fédération Internationale des Associations de Transitaires et Assimilés

    Die FIATA ist die "Internationale Förderation der Spediteurorganisationen", die am 31. Mai 1926 in Wien gegründet wurde. Sie hat in 150 Ländern ca. 40.000 Mitglieder (Spediteure). Die FIATA genießt Beratungsstatus in der UNO und hat ihr zentrales Büro in Zürich.
  • Formschluss

    Formschluss ist eine Art der Ladungssicherung.

    Bei der formschlüssigen Ladungssicherung wird das Ladegut direkt und ohne Ladelücke bis an die Laderaumbegrenzung (Stirnwand, Bordwand, Rungen etc.) verladen.
    Die formschlüssige Verladung gilt in Kombination mit XL-Aufliegern als besonders effiziente Methode der Ladungssicherung.



    Die Arten der Ladungssicherung

  • Frachtbörse

    In einer Frachtbörse werden (meist online) Ladungen und Transporte zwischen Anbietern von Frachtgut und Anbietern von Laderaum gehandelt.
  • FTL

    FTL ist die englische Abkürzung für "Full Truck Load" (Komplettladung).



    Siehe auch Komplettladung.

G

  • Global Compact

    Global Compact ist die weltweit größte Corporate Sustainability Initiative unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen. Sie ist ein Aufruf an Unternehmen, ihre Strategien und Handlungen mit universellen Prinzipien der Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Anti-Korruption auszurichten und Maßnahmen zu ergreifen, die gesellschaftliche Ziele vorantreiben. (www.unglobalcompact.org/what-is-gc)
  • GREEN transport

    Bei "GREEN transport" handelt es sich um eine Marke von LKW WALTER, unter der alle unsere Aktivitäten zur Verringerung von Schadstoffemissionen bei Transporten zusammengefasst sind.



    GREEN transport

  • GZA

    GZA = "Grundlagen der Zusammenarbeit"

    Sie sind die Basis für die zukünftige Kooperation mit unseren Transportpartnern.

H

  • HACCP

    HACCP = Hazard Analysis and Critical Control Points (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte)

    Ist ein auf präventive Maßnahmen ausgerichtetes Management-System. Es dient dazu, bedeutende gesundheitliche Gefahren, die im Zuge der Transportabwicklung von Lebensmittel auftreten können, zu identifizieren, zu bewerten und zu beherrschen. Ziel ist die größtmögliche Produktsicherheit zu bieten und den Schutz des Endverbraucher zu gewährleisten.
  • Havarie-Grosse

    Ausdruck für außergewöhnliche Ereignisse bzw. Zwischenfälle in der Fluss- und Seeschifffahrt.
    Havarie-Grosse Leistungen sind Aufwendungen zur Errettung von Schiff und Ladung aus gemeinsamer Gefahr, für deren Kosten die Eigentümer des Schiffs und der Ladung / Fracht zu gleichen Teilen haften.

I

  • Incoterms

    Die Incoterms (International Commercial Terms) sind standardisierte internationale Handelsklauseln. Sie werden von der Internationalen Handelskammer gefasst und herausgegeben (aktuell: Incoterms 2010). Die Parteien (Verkäufer, Käufer) eines Handelsgeschäftes können eine Klausel dieser Incoterms vereinbaren. Mit Hilfe der Incoterms werden die wesentlichen Verkäufer- und Käuferpflichten insbesondere Gefahrenübergang und Kosten der Lieferung zwischen den Handelspartnern geregelt.



    Incoterms

  • Intermodale Verkehre

    Siehe auch Kombinierter Verkehr.
  • IRU

    IRU = International Road Transport Union

    Die IRU mit Sitz in Genf vertritt generell die Interessen der Transportwirtschaft auf der Straße und ist Organisator des Carnet TIR-Systems.
  • ISO

    ISO = "International Organization for Standardization"

    LKW WALTER ist seit 1992 gemäß ISO 9001 qualitätszertifiziert und seit 2016 gemäß ISO 14001 umweltzertifiziert.



    ISO-Zertifikat (PDF)

J

  • Joloda

    Geschützte Marke. Vom Erfinder und Firmengründer Johnstone George abgeleitet.
    JOLODA bezeichnet ein zeit- und kraftsparendes Verladesystem auf Trailern, das insbesonders für die Beförderung von Papierwaren verwendet wird.

K

  • Kabotage

    Als Kabotage bezeichnet man das Erbringen von Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Verkehrsunternehmen.
  • Kantenschoner

    Ladungssicherungsmittel in unterschiedlichen Ausführungen (Kunststoff, Karton ...), welche die Ware und den Gurt vor Beschädigungen schützen.
  • Kombinierte Ladungssicherung

    Bei der kombinierten Ladungssicherung werden Elemente der formschlüssigen und kraftschlüssigen Ladungssicherung kombiniert. Das Ladegut wird z.B. an die Stirnwand geladen und mit Spanngurten form- und kraftschlüssig verzurrt. In der Praxis ist dies eine sehr häufig angewandte Methode der Ladungssicherung.



    Die Arten der Ladungssicherung

  • Kombinierter Verkehr

    Um den Transport so umweltschonend und kosteneffizient wie möglich abzuwickeln, werden im Kombinierten Verkehr die unterschiedlichen Verkehrsträger LKW, Bahn und Schiff optimal miteinander kombiniert.

    • Bahn/Schiff für die Hauptstrecke (umweltfreundliche Transportlösung)
    • LKW für den Vor- und Nachlauf (flexible Abholung und Zustellung)

    Kombinierter Verkehr

  • Komplettladung

    Bei einer Komplettladung handelt es sich um eine volle LKW-Ladung, die grundsätzlich für einen einzigen Empfänger bestimmt ist. Der internationale Begriff dafür ist "FTL" - Full Truck Load.
  • Kraftschluss

    Kraftschluss ist eine Art der Ladungssicherung.

    Bei der kraftschlüssigen Ladungssicherung wird durch das Niederzurren des Ladegutes die Gewichtskraft des Ladegutes erhöht und damit eine bessere Ladungssicherung erzielt.

    Dies erreicht man z.B. durch Niederzurren mit Spanngurten.



    Die Arten der Ladungssicherung

  • Kurzhebelratsche

    Die Kurzhebelratsche, auch Druckratsche genannt, dient als Spannelement bei der Ladungssicherung mit Spanngurten. Seit April 2004 muss eine Kurzhebelratsche nach EN 12195 Vorspannkräfte von 250 bis 350 daN erbringen.



    Siehe auch Langhebelratsche.

L

  • Langhebelratsche

    Die Langhebelratsche, auch Zugratsche genannt, dient als Spannelement bei der Ladungssicherung mit Spanngurten. Seit April 2004 muss eine Langhebelratsche nach EN 12195 Vorspannkräfte von 375 bis 500 daN erbringen.



    Siehe auch Kurzhebelratsche.

  • LOADS TODAY

    LOADS TODAY, die führende Komplettladungs-Börse Europas, ist es eine Internetplattform von LKW WALTER für Transportpartner.
    Ein wesentlicher Vorteil von LOADS TODAY liegt darin, dass Transportpartner von LKW WALTER in LOADS TODAY nur Komplettladungen finden, die LKW WALTER beauftragt und bezahlt.



    Frachtenbörse LOADS TODAY

  • LTL

    LTL ist die englische Abkürzung für "Less than Truck Load" (Teilladung).

M

  • Mega-Trailer

    Der Mega-Trailer ist ein Auflieger mit einer Innenhöhe von 3 m.
  • MiLog

    Mindestlohngesetz - Deutsches Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns.
    Legt in Deutschland seit 1.1.2015 flächendeckend einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn fest.
  • Multilockleiste für Ladungssicherung

    Die Multilockleiste ist eine Stahlleiste am Boden eines Aufliegers (am linken und rechten Rahmen) mit aneinandergereihten Befestigungspunkten für Spanngurte.

N

  • Neutralisierung

    Bei der Neutralisierung wird die Herkunft oder Bestimmung der Ware der Be- und/oder Entladestelle vorenthalten. Dabei unterscheidet man Wert- und Namensneutralisierung.

O

  • Online-Buchung

    Auftragsbuchung über unser Online Kundenportal CONNECT.



    Siehe auch CONNECT.

P

  • Packliste

    Eine Packliste ist eine Auflistung von Verpackungseinheiten. Sie dient zur genauen Bestimmung des Umfangs und der Art der Ware.
  • Paperliner

    Ein Paperliner ist ein spezieller Auflieger für Papierladungen mit automatischem Be- und Entladesystem (Jolodaschienen, Jolodaschlitten).
  • PPE

    PPE = Personal Protective Equipment (Persönliche Schutzausrüstung)

    Folgende Gebotszeichen schreiben die ständige Benützung der persönlichen Schutzausrüstung vor: Schutzhelm (EN 397), Sicherheitsbrille (EN 166/EN 166-3), Gehörschutz (EN 352), Körperbedeckende Bekleidung, Warnweste (EN 471), Arbeitshandschuhe (EN 388) und Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen (EN 20345 S1)



    Video-Clip Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

R

  • Reibbeiwert µ (mü)

    Wenn die Ladung auf der Ladefläche steht, entsteht zwischen dem Ladegut und dem Aufliegerboden Reibung, die mit dem Reibbeiwert μ (mü) ausgedrückt wird. Dieser dient zur Berechnung der Rutschfähigkeit der Ladung und der benötigten Anzahl an Spanngurten.
  • Respact

    respACT ist die österreichische Unternehmensplattform für Corporate Social Responsibility (CSR) und nachhaltige Entwicklung. Als Impulsgeber unterstützt respACT seine Mitgliedsunternehmen mit aktuellen News und Infos zu nachhaltigem Wirtschaften, regelmäßigen Möglichkeiten zur Vernetzung sowie Angeboten zur Kompetenzentwicklung. „Responsible actions“ zielen auf eine gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Modernisierung der Bereiche: Führung und Gestaltung, Markt, Mitarbeiter/-innen, Umwelt und Gesellschaft ab. (www.respact.at)
  • Responsible Care

    Eine weltweite, freiwillige Initiative der Chemischen Industrie mit dem Zweck einer Verbesserung der Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltsituation durch strenge Selbstkontrollen.

    Zertifikate

  • Rundkurs-Modell

    Beim Rundkurs-Modell sind unsere Transportunternehmer ständig zwischen zwei Ländern in der Runde unterwegs (z.B. Deutschland - Frankreich - Deutschland).
  • Rungen

    Rungen sind seitliche, vertikale Haltestangen und Bestandteil eines Trailers.

S

  • Seitenschlingen-Zurrung

    Wird auch Buchtlashing bzw. -zurrung genannt. Formschlüssige Ladungssicherungs-Methode zur Absicherung von Querbeschleunigungen (gegen Krafteinwirkungen, die zur Seite auftreten). Findet unter anderem in der Stahlindustrie Anwendung.



    Siehe auch Formschluss.

  • SHEQ

    SHEQ = Safety, Security, Health, Environment, Quality

    LKW WALTER hat 2005 die Bereiche Sicherheit/Gesundheit, Umwelt und Qualität zusammengeführt. 2008 wurde das Security-Management installiert. Seither sind die genannten Themen unter dem Begriff SHEQ zusammengeführt.



    SHEQ-Management

  • Short Sea Shipping

    Short Sea Shipping steht für den Güterverkehr auf See innerhalb eines Kontinents.
    Sie ist für LKW WALTER eine der möglichen Verkehrswege im Kombinierten Verkehr.



    Siehe auch Kombinierter Verkehr.

  • Siebdruckboden

    Der Siebdruckboden ist heute eine übliche Beschichtung eines Holzbodens (Platten) im Trailer.
  • Spanngurte

    Spanngurte dienen zum Befestigen und Sichern des Ladegutes.
    Prinzipiell unterscheidet man zwischen Spanngurten mit Kurzhebelratsche (ca. 350 daN Spannkraft) und Spanngurten mit Langhebelratsche (ca. 500 daN Spannkraft).
  • Spannlatten

    Spannlatten zählen zu den Ladungssicherungsmitteln. Sie werden auch Klemmbretter oder Zwischenwandsicherungen oder -verschlüsse genannt. Sie dienen der formschlüssigen Ladungssicherung, die ein Verrutschen des Ladegutes nach vorne oder hinten verhindern soll.
  • Sperrigkeit

    Unter Sperrigkeit versteht man das Verhältnis von Volumen in m³ zu Gewicht in to.
  • Spring-Lashing

    Formschlüssige Ladungssicherungs-Methode zur Absicherung von Krafteinwirkungen in bzw. gegen die Fahrtrichtung. Findet unter anderem in der Chemischen Industrie Anwendung.



    Siehe auch Formschluss.

  • SQAS

    SQAS = Safety & Quality Assessment System

    Die SQAS-Beurteilung ist ein System, das von CEFIC, dem "European Chemical Industry Council" (Dachverband der europäischen chemischen Industrie) entwickelt wurde.
    Die Beurteilung muss im 3-Jahres-Rhythmus erneuert werden und dient als Werkzeug, um Qualität, Sicherheit (Personen- und Sachschutz), Umweltverhalten sowie die CSR-Maßnahmen von Transport- und Logistikunternehmen in einheitlicher Form zu qualifizieren.
    LKW WALTER wurde bereits erstmals 1995 nach SQAS beurteilt.
  • Stirnwand

    Bei der Stirnwand handelt es sich um die vordere Wand im Trailer.

T

  • T1, T2, T-

    T1, T2 und T- sind Zoll-Transit Dokumente für die Anweisung von Zollgütern zwischen den 27 EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island, Schweiz, Türkei und Serbien.
  • Tachograph

    Der Tachograph ist ein elektronisches Gerät, das hauptsächlich Lenk- und Ruhezeiten aufzeichnet.
  • Tautliner

    Beim Tautliner handelt es sich um einen Fahrzeugaufbau mit Plane ohne Bordwand.
  • Terminal (Bahn/Fähre)

    Ein Terminal im Kombinierten Verkehr (Straße-Bahn/Schiff) ist eine Anlage für den Umschlag von Ladeeinheiten (Sattelauflieger, Container) auf Bahnhöfen und in Häfen.
  • Trailer-Trucking

    Unter Trailer-Trucking verstehen wir die Abwicklung des Vor- und Nachlaufs im Kombinierten Verkehr, d.h. das Ziehen der LKW WALTER-Auflieger von der Beladestelle zum Kombi-Terminal/Hafen bzw. vom Kombi-Terminal/Hafen zur Entladestelle.



    Siehe auch Kombinierter Verkehr.

  • Transportversicherung

    Die Transportversicherung ist eine Warenversicherung. Die Versicherung beginnt ab der Beladung der Ware am vereinbarten Übernahmeort und endet mit deren Entladung. Sie deckt Schäden, die über den Rahmen der Frachtführerhaftung gemäß CMR hinaus gehen, ab. Der Abschluss einer separaten Transportversicherung erfolgt im Auftrag und auf Kosten des Auftraggebers.
    Die "Allgemeinen Österreichischen Transportversicherungs-Bedingungen" (AÖTB 1988) bilden die gesetzliche Grundlage dafür.

U

  • Unterfahrschutz (Seite, Heck)

    Der Unterfahrschutz ist eine Sicherheitseinrichtung an Aufliegern und LKWs, damit bei Unfällen andere Verkehrsteilnehmer nicht unter das Fahrzeug gelangen können.

W

  • WAB

    WAB = Wechselaufbau

    Wechselaufbauten werden hauptsätzlich im Kombinierten Verkehr Schiene/Straße eingesetzt.
    Wechselaufbauten unserer hauseigenen Flotte erfüllen die erhöhten Ladungssicherungs-Anforderungen. (Prüfung nach EN 12642 XL). Derzeit haben wir mehr als 200 Stück davon im Einsatz.



    Trailer-Flotte von LKW WALTER

X

  • XL-Auflieger

    Im Gegensatz zum Standard-Auflieger weist der XL-Auflieger im Aufbau Eigenschaften auf, die die Ladungssicherung positiv unterstützen - z.B. verstärkte Stirnwand, 4 Türverschlüsse, verstärkte Plane, mind. 32 Seitenlatten, festerer Aufbau und verstärkte Seitenplanen.

    Unsere eigene Trailer-Flotte besteht ausschließlich aus XL-Aufliegern.



    Siehe auch EN 12642 XL.

Z

  • Zollverschluss

    Ein Zollverschluss (Zollplombe) kann sowohl am Laderaum des LKW (= Raumverschluss) als auch am Kolli (= Kolli od. Packverschluss) beim Transport von Zollgut durch Zollbehörden angebracht werden.
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